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In Norwegen lebt es sich am besten

In Norwegen lebt es am besten. Das geht aus dem neuen Entwicklungsindex des UN-Entwicklungsprogramms (UNDP) hervor.Großansicht
Wien/Bangkok (dpa) - In Norwegen lebt es sich besser als an jedem anderen Ort der Welt: Einem am Montag präsentierten UN-Bericht zufolge führt das skandinavische Land die Liste der am höchsten entwickelten Länder an und verteidigte seine Spitzenposition vor Australien und Island.

Deutschland schafft es in punkto Lebensqualität nur auf Platz 22 und liegt damit hinter Ländern wie Irland, Frankreich, Österreich, Spanien und Italien. Die letzten Positionen belegen die kriegsgeschüttelten Staaten Sierra Leone, Afghanistan und Niger.

Insgesamt sind auf der UN-Liste 182 Länder verzeichnet. Bei den großen Industrienationen erzielte Japan den 10. Platz, während die USA auf Platz 13 liegen. China landete auf Platz 92, Indien nahm Position 134 ein.

Das ärmste Land der Welt ist dem Bericht zufolge die Demokratische Republik Kongo mit einem durchschnittlichen Jahres-Einkommen von 204 Euro pro Kopf. Die höchste Lebenserwartung haben die Japaner (86,2 Jahre für Frauen und 79 Jahre für Männer). In vielen afrikanischen Ländern, wie etwa in Nigeria oder Angola, liegt die Lebenserwartung hingegen lediglich bei 45-48 Jahren, in Afghanistan beträgt sie sogar nur 43,5 Jahre.

In den 24 ärmsten Ländern der Welt kann gut die Hälfte nicht lesen, in Niger sind sogar 70 Prozent der Menschen Analphabeten. In den Staaten, deren Entwicklungsstandard im Mittelfeld liegt, kann ein Fünftel der Bevölkerung nicht lesen. Die Vereinten Nationen vergleichen seit 1990 die Entwicklungsstandards ihrer Mitgliedsländer.

UN / Migration
05.10.2009 · 14:13 Uhr
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