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In Haiti existiert nur noch ein Hospital

Im Logistikzentrum des Roten Kreuzes am Flughafen Berlin-Schönefeld werden Hilfsgüter für Haiti vorbereitet.Großansicht
Buenos Aires/Port-au-Prince (dpa) - Nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti kann im Bereich der besonders hart betroffenen Hauptstadt Port-au-Prince nur noch ein argentinisches Behelfskrankenhaus Verletzte behandeln.

«Alle anderen Krankenhäuser sind zusammengestürzt», sagte der Leiter des argentinischen Hospitals für die UN-Friedensmission, Daniel Desimone, am Donnerstag dem argentinischen Fernsehsender TN in einem Telefoninterview.

«Wir sind von den vielen Verletzten völlig überfordert», betonte der Militärangehörige weiter. Mindestens 800 Patienten seien in den ersten Stunden behandelt worden und in zwölf Stunden mehr als als 100 Patienten operiert worden. Auf den Straßen seien viele Tote zu sehen und aus den höher gelegenen Stadtteilen kämen erst jetzt die ersten Überlebenden in tiefer gelegene Gebiete, fügte Desimone hinzu. Das Krankenhaus verfügt über eine eigene Stromversorgung aus Generatoren.

Erdbeben / Haiti / Argentinien
13.01.2010 · 23:04 Uhr
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