Im Iran wird das Gedicht von Günter Grass gefeiert
Empörung über das kürzlich erschienene Gedicht von Günter Grass ist vor allem in Israel zu spüren. Emmanuel Nahshorn, Gesandter Israels, meinte: "Wir sind nicht bereit, die Rolle zu übernehmen, die Günter Grass uns bei der Vergangenheitsbewältigung des deutschen Volkes zuweist."
Die Medien in Iran jubeln dagegen: "Metaphorisch gesehen ist dem Dichter ein tödlicher lyrischer Schlag gegen Israel gelungen.", so ein iranischer Fernsehsender.
Der Sender "Press-Tv" findet, dass es Zeit wurde, dass ein Prominenter wie Günter Grass die Problematik anspreche.