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IAEA: Schlimmste Freisetzung von Radioaktivität in Fukushima vorbei

Wien/ Tokio (dts) - Nach Einschätzung der Internationalen Atomenergiebehörde ist die umfangreichste Freisetzung von Radioaktivität durch das havarierte japanische Atomkraftwerk in Fukushima vorbei. Wenn alles planmäßig laufe, werde die Menge der Radioaktivität nun täglich abnehmen, erklärte der IAEA-Sicherheitsexperte Denis Flory am Dienstag in Wien. In Fukushima habe es kurz nach dem Erdbeben am 11. März einen hohen Ausbruch an Radioaktivität gegeben, von nun an werde die Strahlung noch auf niedrigem Level freigesetzt, der immer weiter zurückgehe, so Flory weiter.

Die japanische Regierung hält die Gefahr einer vollständigen Kernschmelze im havarierten Atomkraftwerk Fukushima 1 für weitgehend gebannt. "Wenn wir die Kühlung aufrechterhalten, ist so etwas unwahrscheinlich", erklärte Regierungssprecher Yukio Edano am Dienstag. Die Versuche der Techniker, die Reaktoren mit von außen zugeführtem Wasser zu kühlen, würden Wirkung zeigen. Die japanische Atomaufsichtsbehörde hatte aber zuvor bekannt gegeben, dass in den Reaktoren 1, 2 und 3 des Kraftwerks Brennstäbe teilweise geschmolzen seien. Die IAEA will Japan gemeinsam mit internationalen Experten bei der Erreichung der Fahrplanziele, die der Atomkraftbetreiber Tepco am vergangenen Wochenende vorgestellt hatte, unterstützen, sagte Flory.
Österreich / Japan / Unglücke / Energie
19.04.2011 · 19:54 Uhr
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