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HSH Nordbank zahlt ungezwungen 45 Millionen Dollar an US-Bank

Hamburg (dts) - Die angeschlagene HSH Nordbank hat ungezwungen rund 45 Millionen Dollar an die US-amerikanische Investmentbank Goldman Sachs bezahlt. Laut einem Bericht des Norddeutschen Rundfunks (NDR) zahlte das Geldinstitut den Betrag im November 2008, obwohl ein Anspruch auf das Geld seitens der US-Bank bereits abgelaufen war. Sowohl die Rechtsabteilung der HSH Nordbank als auch eine internationale Anwaltskanzlei haben laut NDR festgestellt, das Goldman Sachs die Frist für den Anspruch auf das Geld verfallen ließ. Die US-Investmentbank versicherte sich zuvor bei der HSH-Bank gegen Ausfälle von Kreditzahlungen der Bank Lehman Brothers. Im Zuge der Insolvenz von Lehman Brothers hatte Goldman Sachs Anspruch auf die Versicherung, verpasste die Anspruchstellung jedoch um mehrere Wochen. HSH-Sprecher Rune Hoffmann bestätigte den Vorgang zwar, stellte die Ausführungen der Juristen jedoch in Frage. Demnach hätte juristisch geprüft werden müssen, "ob der Anspruch tatsächlich verwirkt war". In dieser Überprüfungszeit hätte die Bank "schweren Schaden" nehmen können, was vermieden werden sollte, so Hoffman.
DEU / USA / Wirtschaftskrise / Finanzkrise
21.09.2009 · 23:08 Uhr
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