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Honduras: Zelaya lehnt Kompromiss mit Übergangsregierung ab

Tegucigalpa (dts) - Der durch einen Militärputsch gestürzte honduranische Präsident, Manuel Zelaya, hat gestern einen weiteren Vorschlag der Übergangsregierung zur Stabilisierung des Landes abgelehnt. Dem Vorschlag nach sollte das Oberste Gericht oder das Parlament über die Rückkehr von Zelaya ins Amt entscheiden. Der einzige Weg, aus der politische Sackgassen des Landes zu kommen, sei ihn wieder als Präsidenten einzusetzen, so Zelaya. "Wenn wir das nicht bekommen, betrachten wir den Dialog als beendet", sagte Victor Meza, einer der Verhandlungsführer von Zelaya. Die Delegation des Übergangspräsidenten Roberto Micheletti kündigte für heute einen neuen Vorschlag an. Der gewählte Präsident Zelaya war im Juni 2009 durch das Militär gestürzt worden.
Honduras / Putsch
23.10.2009 · 09:04 Uhr
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