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Honduras: Unruhen nach Rückkehr Zelayas

Tegucigalpa (dts) - Nach der Rückkehr des gestürzten Präsidenten Manuel Zelaya nach Honduras ist es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen seinen Anhängern und Regierungskräften gekommen. Dabei sollen vor der brasilianischen Botschaft angeblich drei Menschen getötet und nach Angaben eines Arztes mindestens 18 Personen verletzt worden sein. Die Übergangsregierung unter Roberto Micheletti hat die Ausgangssperre inzwischen auf unbestimmte Zeit verlängert. Die brasilianische Botschaft wurde von Regierungstruppen umstellt, die Strom- und Wasserversorgung wurde zeitweise eingestellt. Die international nicht anerkannte Putschregierung fordert weiterhin die Auslieferung Zelayas. Sowohl Micheletti als auch Zelaya haben in den vergangenen Tagen aber Dialogbereitschaft bekundet, um den Konflikt nicht weiter anzuheizen. Zelaya wurde durch einen Militärputsch am 28. Juni gestürzt und aus Honduras vertrieben.
Honduras / Putsch
24.09.2009 · 09:33 Uhr
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