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Honduras schränkt Bürgerrechte ein

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Tegucigalpa (dpa) - Wegen der sich zuspitzenden Lage in Honduras hat die neue Regierung des mittelamerikanischen Landes die Bürgerrechte vorübergehend eingeschränkt.

Interimspräsident Roberto Micheletti erließ am Mittwochabend (Ortszeit) ein Dekret, wonach für die kommenden 72 Stunden die Bewegungsfreiheit, das Recht auf Versammlung eingeschränkt werden sollen. Außerdem soll vorübergehend die Einreise nach Honduras schärfer kontrolliert werden. Die Beschränkungen gelten allerdings nur in den Nächten.

Damit wurde eine bereits geltende nächtliche Ausgangssperre, die unmittelbar nach dem Sturz des Präsidenten Manuel Zelaya am Sonntag verhängt worden war, bis zum Wochenende erweitert und verlängert. Die Sicherheitskräfte versuchen mit der Maßnahme, vor allem zum Teil gewaltsame Proteste der Zelaya-Anhänger unter Kontrolle zu bringen, die eine Wiedereinsetzung des Ex-Präsidenten verlangen. Dieser will am kommenden Wochenende nach Honduras zurückkehren.

Regierung / Konflikte / Honduras
02.07.2009 · 06:51 Uhr
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