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Hohe Haftstrafen in Turiner Asbest-Prozess

Turin (dpa) - In einem Mammutprozess um den Tod hunderter italienischer Arbeiter an Asbest-Vergiftungen sind in Turin hohe Haftstrafen verhängt worden. Das Gericht verurteilte den Schweizer Milliardär und Unternehmer Stephan Schmidheiny und seinen belgischen Geschäftspartner Baron Louis de Cartier in erster Instanz zu jeweils 16 Jahren Gefängnis. In dem Ende 2009 begonnenen Prozess hatte die Staatsanwaltschaft die beiden Angeklagten als Einzelpersonen für das italienische Eternit-Unternehmen und damit für etwa 3000 Asbest-Opfer verantwortlich gemacht.

Prozesse / Umwelt / Italien
13.02.2012 · 15:31 Uhr
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