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Hoeneß darf im Gefängnis nicht auf Promi-Bonus hoffen

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Landsberg am Lech (dpa) - Uli Hoeneß darf nach seiner Verurteilung zu dreieinhalb Jahren Haft nicht auf einen Promi-Bonus im Gefängnis hoffen. «Es werden alle gleich behandelt», sagte die Leiterin des Gefängnisses von Landsberg am Lech, Monika Groß, am Montag vor Journalisten.

Jeder Verurteilte müsse nach seinem Haftantritt zunächst eine maximal zweiwöchige Zugangsphase mit mehreren Untersuchungen durchlaufen. In der Zeit sei eine Zwei-Mann-Zelle die Regel. Danach steht dem dann wohl prominentesten Häftling Deutschlands eine etwa acht Quadratmeter große Zelle zu.

Der offene Vollzug mit Arbeit außerhalb des Gefängnisses sei in der Regel erst 18 Monate vor Ende der Haft möglich, erläuterte Frank Arloth vom bayerischen Justizministerium. Es gebe aber Abweichungen davon. «Jeder kommt erst in den geschlossenen Vollzug», sagte Groß. Während der Haft können die Häftlinge entsprechend ihren Fähigkeiten arbeiten.

Im Landsberger Gefängnis gibt es eine Metzgerei. Hoeneß ist gelernter Metzger. Der wegen Steuerhinterziehung verurteilte Ex-Präsident des deutschen Fußball-Rekordmeisters FC Bayern München muss in wenigen Wochen seine Haft in Landsberg antreten. Das Gefängnis öffnete am Montag für mehr als 150 Journalisten seine Tore.

Justiz / Strafvollzug / Fußball / Bundesliga
31.03.2014 · 14:51 Uhr
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