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Höchststrafe für ThyssenKrupp im Schienenkartellverfahren

Bonn (dts) - Deutschlands größtes Stahl- und Technologieunternehmen ThyssenKrupp ist vom Bundeskartellamt im Verfahren um ein Schienenkartell mit der Höchststrafe belegt worden. Wie die Behörde am Donnerstag mitteilte, muss die ThyssenKrupp-Tochter GfT Gleistechnik ein Bußgeld von insgesamt 103 Millionen Euro zahlen. Auf die zum Bahntechnink-Konzern Vossloh gehörende Firma Stahlberg Roensch entfallen 13 Millionen Euro Bußgeld.

Zwei Töchter des österreichischen Stahlkonzerns Voestalpine sind mit einer Geldstrafe von insgesamt 8,5 Millionen Euro belegt worden. Voestalpine hatte sich den Behörden als Kronzeuge angedient. Insgesamt belaufen sich die Bußgeldforderungen der Behörde auf 124,5 Millionen Euro. Das Bundeskartellamt wirft den vier Herstellern und Lieferanten von Schienen wettbewerbswidrige Absprachen zulasten der Deutschen Bahn AG vor. Das Kartellamt ermittelt gegen weitere Firmen.
DEU / Unternehmen / Justiz / Industrie
05.07.2012 · 10:39 Uhr
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