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Hochwasser legt Teile Nordenglands lahm

In Birmingham ist der Rea über die Ufer getreten. Foto: StringerGroßansicht

London (dpa) - Nach schweren Regenfällen und Unwettern sind Teile Nordenglands am Freitag von Hochwasser nahezu lahmgelegt worden. Tausende Häuser waren den zweiten Tag in Folge ohne Strom, Straßen waren gesperrt, der Zugverkehr musste stellenweise gestoppt werden und Schulen blieben geschlossen.

Betroffen waren auch Regionen in Mittelengland, Schottland und Nordirland.

Am Donnerstag war ein Mann in der Region Shropshire nahe der walisischen Grenze ertrunken, nachdem er von den Fluten eines Flusses mitgerissen worden war. Eine der wichtigsten Zugstrecken im Nordosten Englands zwischen Newcastle and Berwick-Upon-Tweed musste nach einem Erdrutsch in der Nacht zum Freitag gesperrt werden.

Hunderte Passagiere auf dem Weg von London nach Glasgow mussten wegen eines Erdrutsches in der Region Cumbria im Nordwesten Englands 15 Stunden lang in einem Zug ausharren. Später brach dann in dem Unglückszug auch noch ein Feuer aus, das aber keine ernsthaften Folgen hatte.

Bereits am Mittwoch waren in Belfast mehrere Häuser durch Hochwasser schwer beschädigt worden. Für Freitag wurden weitere vereinzelte Regenschauer erwartet.

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Wetter / Unwetter / Großbritannien
29.06.2012 · 13:27 Uhr
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