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Hochwasser kommt langsamer

Potsdam/Cottbus (dpa) - Das Hochwasser von Spree und Neiße hat Brandenburg am Montag langsamer als erwartet erreicht. Der Grund dafür sind offenbar größere Überschwemmungen in Sachsen, sagte Wolfgang Genehr, Leiter der Regionalabteilung Süd des Landesumweltamtes. Dies bremse die Flut zunächst.

Am Montagabend oder frühen Dienstag dürfte dann aber die höchste Alarmstufe 4 gelten. Das Wasser könne so hoch steigen wie seit Jahrzehnten nicht mehr, sagte Matthias Freude, Präsident des Landesumweltamtes im Inforadio des RBB. «Das haben wir lange nicht mehr an der Neiße gesehen.» 1981 waren die Ufer überschwemmt worden. Allerdings sorgt der neue Spremberger Stausee laut Freude an der Spree für Entspannung.

Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) wird am Nachmittag gemeinsam mit Umweltministerin Anita Tack (Linke) in Potsdam zur aktuellen Gefährdungslage in Brandenburg Stellung nehmen. Die Stadt Spremberg (Spree-Neiße) bereitet sich derzeit auf das Hochwasser vor. Der Landkreis wird 80 000 Sandsäcke bereitstellen.

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Brandenburg / Wetter / Hochwasser
09.08.2010 · 09:30 Uhr
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