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Hisbollah erpresst angeblich Schutzzölle auf deutsche Autos

Berlin (dts) - Die schiitische Hisbollah-Miliz hat angeblich Autohändler aus Deutschland erpresst, die Fahrzeuge in den Libanon exportieren. Wie das Nachrichtenmagazin "Focus" unter Berufung auf Erkenntnisse des Bundeskriminalamts und des Bundesnachrichtendienstes meldet, landen die Schutzzölle von 500 bis 1000 Euro pro Fahrzeug direkt in der Kriegskasse der Miliz. Diese finanziere mit diesen Geldern unter anderem Waffenkäufe für den Kampf gegen Israel. "Die Hisbollah hat die Häfen von Beirut und Tripoli fest im Griff", sagte der israelische Publizist und frühere Mossad-Agent Gad Shimron. Von Januar bis Oktober 2009 wurden laut "Focus" 10244 Fahrzeuge von Deutschland aus in den Libanon verschifft. Im Vorjahr waren es noch 7120 Autos.
DEU / Libanon / Autoindustrie / Kriminalität / Terrorismus
23.01.2010 · 14:37 Uhr
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