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Hintze: Diskussion «aus dem Verhältnis geraten»

Peter Hintze findet die Empörung über den Zapfenstreich für Wulff übertrieben: «Ich finde, das ist aus dem Verhältnis herausgeraten». Foto: Robert Schlesinger/Archiv

Berlin (dpa) - Die Empörung über den Zapfenstreich für Ex-Bundespräsident Christian Wulff ist nach Ansicht des CDU-Politikers Peter Hintze übertrieben. «Ich finde, das ist aus dem Verhältnis herausgeraten», sagte der Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium im Deutschlandfunk.

«Ich finde es schon unwürdig, dass wir jetzt darüber diskutieren», sagte Hintze im ZDF-«Morgenmagazin» mit Blick auf den Zapfenstreich. Er wies auf Wulffs Beiträge zur Integrationspolitik und seine «Ideen zu Europa» hin. «Das wird die Präsidentschaft überdauern. Deswegen finde ich es richtig, dass wir ihn auch würdig verabschieden mit dem Großen Zapfenstreich.»

Nach der Verabschiedung müssten die rechtlichen Fragen geklärt werden, sagte Hintze. Er könne sich vorstellen, dass Wulff dann einmal ein «Ehrenamt im internationalen Bereich» übernehmen und sich dort für Integration einsetzen könne.

Bundespräsident / Wulff
08.03.2012 · 10:24 Uhr
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