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Hintergrund: Zwischenfälle an der innerkoreanischen Grenze

Berlin (dpa) - Der Konflikt zwischen den koreanischen Teilstaaten schwelt seit 60 Jahren. Immer wieder kommt es zu Zwischenfällen - vor allem an der umstrittenen Seegrenze.

März 2010: Ein südkoreanisches Kriegsschiff mit 104 Mann an Bord sinkt nach einer Explosion im Gelben Meer, 46 Matrosen sterben. Die USA und Südkorea beschuldigen den kommunistischen Norden, die «Cheonan» versenkt zu haben, was dieser bestreitet.

Juli 2008: Eine südkoreanische Urlauberin wird in Nordkorea erschossen. Angeblich war sie in militärisches Sperrgebiet eingedrungen. Nach fast zehn Jahren stellt Südkorea daraufhin das Programm für Reisen zum nordkoreanischen Kumgang-Gebirge ein.

Juni 2002: Bei einem Gefecht auf hoher See kommen fünf südkoreanische Soldaten ums Leben. Auf nordkoreanischer Seite werden vermutlich 30 Soldaten getötet oder verwundet.

September 1996: An der Küste Südkoreas wird ein gestrandetes U-Boot aus dem Norden entdeckt. Von den 26 Besatzungsmitgliedern werden 24 von südkoreanischen Suchtrupps getötet oder tot aufgefunden.

Mai 1992: Bei einem heftigen Schusswechsel zwischen nord- und südkoreanischen Militärpatrouillen an der innerkoreanischen Grenze werden drei Nordkoreaner getötet.

November 1984: Bei einem Feuergefecht mit nordkoreanischen Wachsoldaten im Grenzdorf Panmunjom gibt es Tote auf beiden Seiten. Bei der Verfolgung eines Flüchtlings hatten die Nordkoreaner die Waffenstillstandslinie überschritten.

Konflikte / Südkorea / Nordkorea
23.11.2010 · 22:14 Uhr
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