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Hintergrund: Zusatzbeitrag

Teure Medizin: Gefäß-Operation in einem Leipziger Krankenhaus.Großansicht
Berlin (dpa) - Die angekündigten Zusatzbeiträge sind Nebenprodukt des Gesundheitsfonds. Dieser bescherte den Krankenkassen erstmals einen einheitlichen Beitragssatz. Sie bekommen ihre Zuweisungen direkt aus dem Fonds.

Kommt nun eine Kasse mit dem Geld nicht aus, darf sie das fehlende Geld direkt von ihren Versicherten holen - per Zusatzbeitrag. Im gegenteiligen Fall dürfen Kassen Prämien an ihre Mitglieder ausschütten. In beiden Fällen sind die Mitglieder einer Kasse betroffen, nicht aber die beitragsfrei Mitversicherten.

Bis zur Schwelle von acht Euro können die Extra-Beiträge ohne Einkommensprüfung erhoben werden. Darüber hinaus müssen die Kassen erst einmal kontrollieren, wie hoch das Einkommen der Versicherten ist. Denn die Obergrenze des Obolus beträgt ein Prozent des Brutto- Monatseinkommens. Das aus der Beitragsbemessungsgrenze rührende Maximum sind 37,5 Euro im Monat. Die Zusatzbeiträge sollen auch in Zeiten des Einheitssatzes - derzeit 14,9 Prozent - Preiswettbewerb unter den Kassen ermöglichen.

Gesundheit / Krankenkassen
30.01.2010 · 10:53 Uhr
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