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Hintergrund: Zeolithe gegen verstrahltes Wasser

In Sandsäcken wird Zeolith ins Meer bei Reaktor Nr. 3 von Fukushima Eins versenkt. (Foto: Tepco)Großansicht

Berlin (dpa) - Zeolithe kommen in der Natur vor, können aber auch künstlich hergestellt werden. Die Mineralien werden seit Mitte des 20. Jahrhunderts auf den unterschiedlichsten Gebieten eingesetzt:

in Bauindustrie und Landwirtschaft, bei Gartenbau und Solarenergie, aber auch zur Reinigung von Wasser- und Abwasser. Eine besondere Eigenschaft der Zeolithe ist ihre Fähigkeit zum Ionenaustausch:

Das verstrahlte Wasser im Umfeld der Atomruine Fukushima wird über Säcke mit Zeolith geleitet, um es zu dekontaminieren. Unerwünschte Ionen wie das radioaktive Cäsium-137 sollen so entzogen und im Zeolith gebunden werden. Auf ähnliche Weise dienen bestimmte Zeolithe als Wasserenthärter im Waschmittel.

Erdbeben / Atom / Japan
17.04.2011 · 21:27 Uhr
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