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Hintergrund: Zahlen zur Landtagswahl im Saarland

Saarbrücken (dpa) - Rund 800 000 Saarländer sind dazu aufgerufen, den 15. Landtag ihres Bundeslandes zu wählen.

Um die 51 Plätze im Parlament haben sich 412 Kandidaten von 11 Parteien beworben. Neben CDU, SPD, Linkspartei, Grünen und FDP treten die Piratenpartei, die Familien-Partei, die NPD, die Freien Wähler, «Die PARTEI» und die Initiative Direkte Demokratie an.

Es gibt drei Wahlkreise: Saarbrücken, Saarlouis und Neunkirchen. Jeder Wahlberechtigte hat nur eine Stimme, mit der gleichzeitig die Landes- und eine der drei Wahlkreislisten einer Partei gewählt wird. Von den 51 Mandaten werden 41 über die Wahlkreis-, die übrigen über die Landeslisten vergeben. Diese aus den 60er Jahren stammende Regelung gibt es laut Landeswahlamt in keinem anderen deutschen Flächenland mehr.

Die Stimmen werden nach dem d'Hondtschen Höchstzahlverfahren ausgezählt, benannt nach dem belgischen Rechtsprofessor Victor d'Hondt (1841-1901). Es begünstigt geringfügig größere Parteien. Die Legislaturperiode dauert fünf Jahre. Die Wahlbeteiligung lag bei der Landtagswahl 2009 bei 67,6 Prozent, 2004 bei 55,5 Prozent. In den Wahllokalen der rund 1200 Wahlbezirke sind mehr als 10 000 Helfer im Einsatz.

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Wahlen / Landtag / Saarland
25.03.2012 · 10:17 Uhr
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