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Hintergrund: Zahlen und Fakten zur Ölpest

Berlin (dpa) - Um das Ausmaß der Öl-Katastrophe im Golf von Mexiko deutlich zu machen, hier einige Zahlen und Fakten:

- Elf Menschen starben bei der Explosion auf der Ölbohrinsel «Deepwater Horizon» am 20. April. Insgesamt waren 126 Arbeiter auf der Bohrinsel.

- Aus dem offenen Bohrloch in 1500 Meter Tiefe liefen bislang täglich tausende Tonnen Rohöl ins Meer.

- Rund 885 Kilometer Küste sind nach Schätzungen verseucht. Alle fünf Bundesstaaten am Golf von Mexiko (Louisiana, Alabama, Florida, Mississippi und Texas) sind betroffen. Rund 35 Prozent der Küstengewässer sind für die Fischerei gesperrt.

- Rund 2000 tote Vögel, fast 500 tote Meeresschildkröten und rund 60 tote Meeressäuger wurden bislang gemeldet. Ob sie alle wegen der Ölkatastrophe starben, ist unklar.

- Mehr als 45 000 Helfer versuchen die Küsten zu schützen und zu reinigen.

- Die bisherigen Kosten für die Bekämpfung der Ölkatastrophe wurden am 12. Juli mit 3,5 Milliarden US-Dollar (2,78 Milliarden Euro) beziffert.

- 20 Milliarden US-Dollar (16 Milliarden Euro) will BP außerdem über vier Jahre verteilt in einen Fonds für Schadensersatzforderungen einzahlen. 100 Millionen Dollar will der Konzern für arbeitslos gewordene Ölarbeiter bereitstellen. 

Umwelt / Thema / USA
16.07.2010 · 23:03 Uhr
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