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Hintergrund: Zahlen und Fakten zum Castor-Transport

Die Tieflader, die für den Castor-Straßentransport von Dannenberg nach Gorleben benötigten werden, stehen auf dem Verladebahnhof in Danneberg (Archivfoto vom 6.11.2004).Großansicht

Hannover (dpa) - Der zwölfte Castor-Transport mit hoch radioaktiven Atommüll rollt an diesem Wochenende ins niedersächsische Zwischenlager Gorleben. Atomkraftgegner wollen gegen die schwarz- gelbe Atompolitik protestieren und die Fahrt von Nordfrankreich bis ins Wendland blockieren. Wichtige Daten und Fakten zum Transport:

- Elf Spezialbehälter werden transportiert, davon zehn des Typs Castor, einer gehört der Bauart TN 85 an. Darin sind 28 Glaskokillen mit hoch radioaktiven Abfällen aus deutschen Atomkraftwerken enthalten

- Rund 1000 Kilometer lang ist die Strecke von Frankreich (La Hague) bis nach Gorleben. Die letzte Etappe auf der Straße von Dannenberg bis zum Zwischenlager beträgt etwa 20 Kilometer

- 2500 Tonnen schwer ist der Sonderzug mit den Behältern

- 15 Stunden soll das Umladen der Behälter am Verladekran in Dannenberg dauern - die Container werden dort von der Schiene für die Straßenetappe auf Tieflader umgesetzt

- Rund 16 500 Polizisten werden nach Angaben der Gewerkschaft der Polizei (GdP) zur Sicherung des Transportes eingesetzt. Niedersachsen trägt laut GdP mit mehr als 20 Millionen Euro die Hauptlast des Polizeieinsatzes

- Die Anti-Atom-Initiativen erwarten mehr als 30 000 Demonstranten am Wochenende im Wendland

GNS Gesellschaft für Nuklear-Service mbH

Gewerkschaft der Polizei

Atom / Transporte / Gorleben
06.11.2010 · 22:26 Uhr
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