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Hintergrund: Was ist ein Tornado?

Bad Salzuflen (dpa) - In Bad Salzuflen richtete ein Tornado erheblichen Schaden. Was ist ein Tornado und wie entsteht er?

- Tornados sind Wirbelstürme. Sie entstehen bei großen Temperaturunterschieden und treten in Mitteleuropa häufig zusammen mit Gewittern auf.

- Ein Tornado bildet sich nach Angaben von Experten nur unter bestimmten Konstellationen. Wichtige «Zutaten» sind: große Wolken, Gewitter und unterschiedliche Windrichtungen in verschiedenen Höhen. In diesem Gefüge entsteht eine rotierende Bewegung in der eigentlichen Wolke, die nach unten herauswächst und dann wie ein «Rüssel» aussieht.

- Tornados können im Extremfall Windgeschwindigkeiten von mehreren hundert Stundenkilometern erreichen, in der Regel sind es aber etwa Tempo 120 in den Böen. Schwächt ein Tornado ab, lässt er alles wieder fallen, was er aufgesaugt hat.

- Den im Volksmund gebräuchlichen Begriff «Windhose» benutzen Meteorologen selten, weil er das meist folgenreiche Wetterphänomen ihrer Ansicht nach verniedlicht.

- Tornados können aufgrund ihres zum Teil sekundenschnellen Entstehens nicht vorausgesagt werden. In europäischen Breiten löst sich das Phänomen in der Regel nach wenigen Minuten wieder auf, hinterlässt aber häufig deutliche Schäden.

Wetter / Unwetter
27.08.2010 · 22:16 Uhr
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