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Hintergrund von Familiendrama in Eichenau weiter unklar

Eichenau (dts) - Nach dem gestrigen Familiendrama im bayerischen Eichenau mit vier Toten sind die genauen Hintergründe der Tat weiter unklar. Die Staatsanwaltschaft geht derzeit davon aus, dass der 40-jährige Vater seine Zwillingstöchter erschlagen und seine 42-jährige Frau erwürgt habe, bevor er sich selbst durch eine Kohlenmonoxidvergiftung tötete. Der Arbeitgeber der 42-jährigen Mutter hatte die Polizei alarmiert, da diese seit Montag nicht zur Arbeit erschienen war. Ein Schlüsseldienst verschaffte den Polizisten gestern Zugang zu der Wohnung. Dort wurden die Leichen in verschiedenen Räumen aufgefunden. Die beiden Töchter lagen in ihren Zimmern, die Mutter befand sich im Keller und der Vater in der ersten Etage. Die Frau und ihre beiden siebenjährigen Mädchen wiesen "Stumpfe Gewalteinwirkung gegen Kopf und Hals" auf, sagte ein Polizeisprecher. Beim Vater sollen zunächst kein äußeren Verletzungen festgestellt worden sein, daher vermuten die Beamten ein Familiendrama ohne Fremdeinwirkung. Auch eine Beteiligung der Ehefrau wird nicht ausgeschlossen. Eine der Töchter litt wohl an Nierenkrebs, sei aber weitestgehend gesund gewesen.
DEU / Familien / Unglücke / Gewalt
31.03.2010 · 11:47 Uhr
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