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Hintergrund: Von Blitzeis bis Eisglätte

Ein städtisches Streufahrzeug im Einsatz.Großansicht

Berlin/Hamburg (dpa) - Glatteis ist nicht gleich Eisglätte. Bei EISGLÄTTE ist die Fahrbahn nass, wenn die Kälte kommt. Bei GLATTEIS ist zuerst der Frost da, dann kommt die Nässe und sorgt für Unfallgefahr.

Derzeit sorgt vor allem Blitzeis für chaotische Straßenverhältnisse in Deutschland.

BLITZEIS entsteht, wenn Schneekristalle auf dem Weg zur Erde bei geringen Temperaturschwankungen zu Regen werden und auf Frostboden fallen. Dort gefrieren die Tropfen in Sekundenschnelle, eine Eisschicht entsteht.

Beim GEFRIERENDEN REGEN treffen mit mehreren Minusgraden unterkühlte Tropfen auf den Boden und gefrieren sofort nach dem Kontakt mit eiskaltem Grund.

Beim EISREGEN gefrieren die Tropfen in der Luft und schlagen als Eiskörner auf.

Tückisch ist auch GEFRIERENDE NÄSSE. Obwohl das Thermometer im Auto für die Umgebung Plusgrade anzeigt, kann die Straße glatt sein, weil die Temperatur am Erdboden unter Null liegt und Niederschlag dort gefriert.

Wetter / Verkehr
26.12.2010 · 20:52 Uhr
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