News
 

Hintergrund: Verladen der Castor-Behälter

Dannenberg (dpa) - Das Verladen der Castor-Behälter vom Zug auf Tieflader dauert in diesem Jahr mindestens 15 Stunden. Davon geht die Gesellschaft für Nuklear-Service (GNS) aus, die das Zwischenlager Gorleben betreibt.

Das Umladen ist nötig, weil der Castor-Transport das letzte Wegstück bis zum Zwischenlager nicht mehr per Bahn zurücklegen kann, sondern nur auf der Straße.

Im Verladenbahnhof in Dannenberg werden die Behälter mit der hoch radioaktiven Fracht mit einem Spezialkran angehoben und dann langsam und vorsichtig auf Schwerlaster gehoben. Pro Behälter dauert dieser Vorgang etwa eine Stunde, schätzt die GNS.

Parallel dazu sind Gutachter während des Umlandes damit beschäftigt, die Strahlung der elf Behälter zu messen und andere Sicherheitsprüfungen vorzunehmen. Gecheckt wird unter anderem die Gamma- und Neutronenstrahlung.

Die Messungen sind sehr zeitaufwendig. Früher wurde nur stichprobenartig gemessen. In diesem Jahr werden aber erstmals alle Behälter von Experten des TÜV, des Eisenbahnbundesamtes und der Gewerbeaufsicht untersucht.

Mit dem Umladen und den Messungen sind etwa 25 Menschen beschäftigt. Wenn der Vorgang abgeschlossen ist, entscheidet der Einsatzleiter der Polizei, wann der Straßentransport auf der letzten Teilstrecke ins Zwischenlager beginnt.

Atom / Transporte / Gorleben
08.11.2010 · 22:53 Uhr
[0 Kommentare]

Die aktuellen Schlagzeilen

 
 

News-Suche

 

News-Archiv

 
Diese Woche
20.07.2017(Heute)
19.07.2017(Gestern)
18.07.2017(Di)
17.07.2017(Mo)
Letzte Woche
Vorletzte Woche
Top News

Weitere Themen