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Hintergrund: Urknall vor 13,7 Milliarden Jahren

Hamburg (dpa) - Nach heutiger Vorstellung entstand das Universum vor rund 13,7 Milliarden Jahren durch eine Art gewaltige Explosion - den sogenannten Urknall oder «Big Bang». Seitdem dehnt sich das All unablässig aus

Zuvor hat es nach der modernen Urknalltheorie jedoch kein «leeres» Weltall gegeben, sondern sowohl Raum als auch Zeit entstanden beim Urknall aus einer extrem kleinen, superkompakten Zusammenballung reiner Energie. Diese mathematische Theorie, bleibt in der Realität jedoch ungreifbar bleibt.

Die Überreste des Urknalls sind noch heute in der kosmischen Hintergrundstrahlung des expandierenden Universums zu messen, einer schwachen, gleichmäßig aus allen Richtungen einfallenden Strahlung mit einer Wellenlänge im Radiobereich. Die Physiker am Forschungszentrum CERN möchten mit ihren Experimenten nun Bedingungen simulieren, wie sie kurz nach dem Urknall entstanden sind.

1929 hatte Edwin Hubble die Ausdehnung des Universums entdeckt. Interessanterweise war es ausgerechnet ein Jesuitenpater, der belgische Astronom Georges Lemaitre (1894-1966), der als erster die Schlussfolgerung daraus zog, dass das Weltall vor Urzeiten viel kompakter gewesen sein muss und vielleicht aus der Explosion einer Art Uratom hervorgegangen ist.

Wissenschaft / Physik
30.03.2010 · 23:12 Uhr
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