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Hintergrund: Täter meist männlich und unauffällig

Amokläufer Robert SteinhäuserGroßansicht
Hamburg (dpa) - Hinter einem Amoklauf verbergen sich meistens unbewältigte psychische Konflikte. Bei den Tätern haben sich nach Einschätzung von Experten Angst, Demütigung, Eifersucht oder Scham oft lange aufgestaut.

Die Wut - das Wort Amok kommt aus der malaiischen Sprache und bedeutet Wut - wird unbeherrschbar. Fast alle Amokläufer sind männlich. Viele Amokläufer richten nach der Tat, die in bestimmten Fällen als «erweiterter Selbstmord» angesehen wird, die Waffe gegen sich selbst.

Der typische Amokläufer ist nach Erkenntnissen von Polizeipsychologen eher unauffällig, zeigt seine Gefühle nicht und neigt zu Selbstüberschätzung. Neben psychisch schon länger kranken Tätern gibt es auch Amokläufer, die aus banalen Gründen plötzlich «ausrasten». Oft handeln die Täter aus Rache und töten ihre Opfer wahllos. Die meisten Amok-Ereignisse treten nach Erkenntnissen der Weltgesundheitsorganisation WHO ohne Vorwarnung auf.

Kriminalität
18.08.2009 · 22:42 Uhr
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