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Hintergrund: Sonys Baustellen auf dem Spielemarkt

Berlin (dpa) - Der Datenskandal kommt für Sony zur Unzeit. Auf dem Computerspielemarkt hat das Unternehmen mit einigen anderen Problemen zu kämpfen. Die wichtigsten im Überblick.

- Smartphones: Die Multimedia-Handys werden zunehmend gefährlicher für Sonys mobile Konsolen. Vielen reicht das Spielerlebnis als Häppchen für zwischendurch aus. Und: Die Spielgefährten sind ohnehin ständig dabei. Zumal die Zahl der Smartphone-Nutzer stetig steigt und die Spiele günstig oder gar kostenlos sind. Sonys mobile Plattform PlayStation Portable gerät daher immer mehr unter Druck.

- Wettbewerber: Probleme bereiten Sony auch die Erzrivalen Nintendo und Microsoft. Sonys PlayStation 3 und Microsofts Xbox 360 ähneln sich in ihrer Grafikleistung und sprechen auch ähnliche Zielgruppen an. Mit Extras versuchen die Konkurrenten, sich gegenseitig auszustechen. Vor allem Bewegungssteuerungen sind derzeit ein großes Thema - hier verkauft sich die Kinect für den PlayStation-Rivalen Xbox 360 hervorragend. Dem Hersteller Microsoft zufolge wurden zehn Millionen Geräte innerhalb von vier Monaten verkauft.

- Imageverlust: Sony liegt im Clinch mit Hackern. Sie bemängeln, dass der Hersteller jemanden aus ihrer Gemeinschaft verklagte. Das Hacker-Kollektiv Anonymous hatte Mitte April zum Angriff auf Sony-Websites aufgerufen, darunter das PlayStation Network. Mit dem jetzt bekannt gewordenen Datenklau will Anonymous aber nichts zu tun haben.

Computer / Internet / Spiele / Kriminalität / Datenschutz
27.04.2011 · 23:15 Uhr
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