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Hintergrund: «Situation Room» im Weißen Haus

US-Präsident Obama (2.v.l.), Vizepräsident Biden (l), Außenministerin Clinton (2.v.r.) und Mitglieder des Sicherheitsstabs verfolgen im «Situation Room» den Einsatz gegen Osama bin Laden. Foto: Weißes Haus/Pete Souza

Berlin (dpa) - In Krisensituationen ist der US-Präsident im «Situation Room» auf der ganzen Welt live dabei. Aus dem Lagezentrum des Weißen Hauses lassen sich per Satellit Ereignisse in Bild und Ton mitverfolgen, wie etwa die Militäraktion gegen Al-Kaida-Chef Osama bin Laden.

Das Krisenzentrum gibt es bereits seit der missglückten Kuba-Invasion 1961, als Exilkubaner mit CIA-Hilfe in der Schweinebucht landeten, um Fidel Castro zu stürzen. Die Kuba-Krise ein Jahr später und der Golfkrieg 1991 waren weitere Bewährungsproben.

Hier laufen alle wichtigen Informationen zusammen. Etwa 30 Experten aus dem Heimatschutzministerium, den US-Geheimdiensten und der Armee halten das Lagezentrum rund um die Uhr in Betrieb und beobachten das Weltgeschehen. Analysten stellen zudem Dossiers über alle wichtigen Ereignisse für den Präsidenten zusammen.

Neben außerordentlichen Krisensitzungen gibt es hier aber auch rund 25 Treffen pro Tag zu weniger dramatischen Ereignissen. Telefon- und Videokonferenzen lassen sich zu rund 1800 Orten auf der ganzen Welt herstellen. Dazu zählen Botschaften, US-Behörden und Geheimdienste. Alle Leitungen sind abhörsicher. Auch Gespräche mit Staats- und Regierungschefs laufen über das Lagezentrum.

Terrorismus / USA
03.05.2011 · 21:57 Uhr
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