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Hintergrund: Senat und Repräsentantenhaus im US-Kongress

Berlin (dpa) - Der Kongress in Washington ist das Parlament der USA. Seine Aufgabe ist die Gesetzgebung sowie die Kontrolle von Präsident und Regierung. Die Volksvertretung mit Sitz auf dem Kapitol besteht aus zwei Kammern: dem Repräsentantenhaus (Abgeordnetenhaus) und dem Senat.

Im Senat stellt jeder der 50 Bundesstaaten zwei Mitglieder, die auf sechs Jahre gewählt werden. Damit ist der Einfluss auch kleinerer Bundesstaaten in Washington gesichert. Alle zwei Jahre wird etwa ein Drittel der Senatoren neu gewählt. US-Senatoren haben bei Abstimmungen mehr persönliche Entscheidungsfreiheit als Abgeordnete in den meisten europäischen Parlamenten. Die Fraktionsdisziplin ist deutlich schwächer ausgeprägt.

Im Repräsentantenhaus mit seinen 435 Sitzen sind die Bundesstaaten gemäß ihrer Bevölkerungszahl repräsentiert. Es wird alle zwei Jahre komplett neu gewählt. Bundesgesetze müssen von beiden Häusern gebilligt werden. Im Fall gegensätzlicher Auffassungen wird ein Kompromiss im Vermittlungsausschuss der beiden Kammern gesucht.

Arbeit des Repräsentantenhauses

Arbeit des Senats

Wahlen / USA
03.11.2010 · 22:27 Uhr
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