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Hintergrund: Schwierigkeiten bei Herunterfahren von AKWs

Berlin (dpa) - Die sieben ältesten deutschen Atomkraftwerke sollen für zunächst drei Monate vom Netz, hinzu kommt der Pannenreaktor Krümmel. Eine Übersicht zum Stand der Abschaltungen:

HESSEN:

Umweltministerin Lucia Puttrich (CDU) will bis spätestens diesen Freitag anordnen, dass Biblis A stillgelegt wird. Dann beginnt der Betreiber RWE sofort, das Atomkraftwerk herunterzufahren. Biblis B ist wegen Wartungsarbeiten seit 25. Februar nicht mehr in Betrieb.

BAYERN:

Das AKW Isar I ist nach dem Ausstiegsbeschluss noch nicht komplett heruntergefahren, es lief am Dienstag noch mit «minimaler Leistung», wie ein Sprecher sagte. Das entspricht nach dpa-Informationen etwa 15 Prozent der Volllast. Erst nach weiteren Tests und Prüfungen könne es vom Netz genommen werden, so der Sprecher.

BADEN-WÜRTTEMBERG:

Der Betreiber der AKW Neckarwestheim I und Philippsburg I, EnBW, äußert sich nicht präzise. Die Meiler würden «in Kürze» abgeschaltet, nachdem die Anordnung vorliege und sich die zuständigen Gremien des Konzerns damit befasst hätten. Das Landesumweltministerium erließ die Anordnung am Abend.

NIEDERSACHSEN:

Der Energiekonzern Eon will sein AKW Unterweser erst nach einer Weisung der Bundesregierung herunterfahren. Sollte sich Eon weigern, werde das Land eine Weisung aus Berlin weiterleiten, die bis spätestens Donnerstag vorliegen solle, sagte Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP).

SCHLESWIG-HOLSTEIN:

Die AKW Krümmel und Brunsbüttel sind nach diversen Pannen seit Mitte 2007 fast durchgängig vom Netz.

Atom / Deutschland
17.03.2011 · 00:21 Uhr
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