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Hintergrund: «Schmutzige Bomben»

Hamburg (dpa) - Bei einer «schmutzigen Bombe» wird Nuklearmaterial - etwa aus medizinischen Geräten - in einen herkömmlichen Sprengsatz gefüllt.

Die Explosion setzt eine radioaktive Wolke frei, die im Extremfall ein ganzes Gebiet unbewohnbar machen kann. Das hätte auch große wirtschaftliche Auswirkungen. Selbst schwache Verstrahlungen könnten aus Expertensicht dazu führen, dass die Krebsgefahr über Jahre steigt.

Bei der Detonation wird das Nuklearmaterial freigesetzt. «Schmutzige Bomben» sind keine Atombomben. Sie haben nicht deren verheerende Sprengkraft, denn bei der Detonation kommt es zu keiner Kernspaltung oder -fusion.

Atom / Gipfel / USA
13.04.2010 · 23:37 Uhr
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