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Hintergrund: Rundum-Blick auf die Straße

Berlin (dpa) - Der Name sagt es schon: Street View soll einen Blick auf ganze Straßenzüge erlauben. Die Funktion ergänzt den Kartendienst Google Maps. Dort können Nutzer klassische Karten und Satellitenaufnahmen abrufen.

Die Panorama-Aufnahmen für Street View sind sehr detailliert - Google spricht von der «letzten Zoom-Ebene». Gezeigt wird im Prinzip alles, was auch auch im echten Leben zu sehen ist. Gesichter von Passanten und Kennzeichen von Autos macht das Unternehmen aus Kalifornien aber mit einer Software unkenntlich. Allerdings liegt die Quote nicht bei 100 Prozent. Wer nicht will, dass sein Wohnhaus im Netz zu finden ist, kann auch die Fassade des Gebäude verwischen lassen. Trotz dieser Datenschutz-Zusagen haben die Nahaufnahmen vor allem in Deutschland zu Protesten geführt.

Für die Fotos ließ Google Autos mit Spezialkameras die Straßen abfahren. Die Geräte waren auf einem Stativ in 2,50 Meter Höhe installiert. Die einzelnen Bilder fügte das Unternehmen anschließend zu einem Panorama zusammen.

Der Dienst deckt in einigen Ländern nahezu das komplette Land ab, etwa in den USA. In Europa gibt es Straßenansichten unter anderem von Spanien, Frankreich, Italien, Großbritannien und Dänemark.

In diesen Ländern können Nutzer den Dienst schon ausprobieren. Dafür müssen sie den Kartendienst Google Maps (maps.google.de) aufrufen und einen Ort suchen - beispielsweise Madrid. Auf der linken Seite der Karte ist eine Zoom-Leiste mit einem gelben Männchen zu sehen. Zieht man dieses auf die Karte, schaltet die Software auf die Straßensicht um.

Computer / Internet
10.08.2010 · 22:52 Uhr
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