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Hintergrund: Reform soll Truppe kleiner und effizienter machen

Die Bundeswehrreform wurde 2010 vom damaligen Verteidigungsminister zu Guttenberg auf den Weg gebracht. Foto: Hendrik SchmidtGroßansicht

Berlin (dpa) - Die Bundeswehrreform wurde Mitte 2010 vom damaligen Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) auf den Weg gebracht. Ziel ist es, die Truppe zu verschlanken und gleichzeitig einsatzfähiger zu machen.

Die Neuausrichtung hat zu viel Frust unter den Soldaten geführt und zu einer Rekordzahl von Beschwerden beim Wehrbeauftragten des Bundestags beigetragen. Hier die wichtigsten Reformschritte:

- Die Wehrpflicht wurde zum 1. Juli 2011 ausgesetzt und durch einen freiwilligen Wehrdienst ersetzt, der bis zu 23 Monate dauert.

- Die Truppe ist deutlich geschrumpft: Anfang 2010 hatte die Bundeswehr noch 250 000 Soldaten, jetzt sind es nur noch rund 175 300 Berufs- und Zeitsoldaten und etwa 8800 freiwillig Wehrdienstleistende. Das Reformziel von 170 000 Berufs- und Zeitsoldaten und bis zu 12 500 freiwillig Wehrdienstleistenden ist damit nahezu erreicht.

- 32 Bundeswehrstandorte werden bis 2017 geschlossen, rund 90 teils drastisch verkleinert. Nach Umsetzung der Reform werden nur noch 263 Standorte übrig sein.

Verteidigung / Bundesregierung / Bundeswehr
12.01.2014 · 11:23 Uhr
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