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Hintergrund: Polizei rät zu Offenheit

Gedenken an tote CorinnaGroßansicht
Eilenburg (dpa) - Nach dem Mord an der neunjährigen Corinna aus Eilenburg hat die Polizei Eltern zu Offenheit im Umgang mit dem schrecklichen Verbrechen geraten. Die Deutsche Presse-Agentur dpa dokumentiert eine entsprechende Passage aus einem Bericht der Polizeidirektion Westsachsen vom Samstag:

«Grundsätzlich sollten alle Eltern mit ihren Kindern über das unfassbare und leider nicht wieder rückgängig zu machende Ereignis offen und ehrlich sprechen. Es gibt kein Allheilmittel, aber jeder sollte versuchen, das Selbstbewusstsein von Kindern zu stärken, damit diese in einer gefährlichen Situation reagieren können.

Wichtig ist dabei, den Kleinen zu erklären, dass sie sich nicht auf falsche Versprechen von fremden Personen einlassen. Gerade wenn sich eine unbekannte Person mit einem PKW nähert, sollten die Kinder einfach weiterlaufen und nicht an das Fahrzeug herantreten. Aussagen von Fremden, dass Mutti oder Vati etwas Schlimmes passiert ist, dürfen sie keinen Glauben schenken.

Im Falle eines direkten Angriffs sollten Kinder immer laut um Hilfe rufen, schreien, um sich schlagen, treten oder auf sich aufmerksam machen. Wenn möglich, lassen Sie ihre Kinder nie unbeaufsichtigt allein spielen oder den Schulweg zurücklegen. Besser ist, wenn sie in einer Gruppe von Freunden unterwegs sind oder spielen. Bei allem gilt, Kinder zu starken eigenständigen Persönlichkeiten zu erziehen und Selbstbewusstsein zu vermitteln.»

Chronik / Kriminalität / Kinder
02.08.2009 · 21:46 Uhr
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