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Hintergrund: Ost gegen West - der «Kalte Krieg»

Am Alliierten Grenzübergang Glienicker Brücke in Berlin fand am 11.6.1985 der bislang größte Agentenaustausch zwischen Ost und West seit 1945 statt. Vier in den USA verurteilte Ost-Agenten wurden gegen insgesamt 25 Mitarbeiter amerikanischer NachrichtendiGroßansicht
Berlin (dpa) - Der Begriff «Kalter Krieg» bezeichnet die Konfrontation von Staaten oder Blöcken - ohne dass geschossen wird. Nach dem Zweiten Weltkrieg stand der Begriff synonym für den Konflikt der Supermächte USA und Sowjetunion.

Höhepunkte waren die Blockade Berlins und die Kuba-Krise. Die Auseinandersetzung spiegelte sich vor allem in einem Wettrüsten wider, dass immense Mittel verschlang.

Als die DDR-Führung in Berlin 1961 die Mauer hochziehen ließ, standen sich in der geteilten Stadt sowjetische und amerikanische Panzer mit nur wenigen Metern Abstand gegenüber. 1962 drohte der «Kalte Krieg» nach der Stationierung sowjetischer Raketen auf Kuba erneut in eine militärische Konfrontation zwischen der UdSSR und USA zu eskalieren: Die Welt stand am Rande eines Atomkriegs.

In den 70er Jahren löste Entspannungspolitik zunehmend das ideologische und militärische Machtgehabe ab. Bei allen politischen Meinungsverschiedenheiten entfernten sich Ost und West immer mehr vom waffenstarrenden Blockdenken. Mit dem Fall der Berliner Mauer 1989, dem Ende der Sowjetunion 1991 und der Auflösung des Warschauer Pakts im gleichen Jahr war der «Kalte Krieg» zu Ende.

Spionage / Justiz / Russland / USA
10.07.2010 · 10:04 Uhr
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