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Hintergrund: Öl-Katastrophen im Meer

«Exxon Valdez» hinterließ gewaltige SchädenGroßansicht
Hamburg (dpa) - Beim gemessen an der Ölmenge bislang schwersten Unfall weltweit verlor 1979 die «Atlantic Empress» vor der Karibik-Insel Tobago 287 000 Tonnen Rohöl.

Um das empfindliche Ökosystem an der Südküste des US-Bundesstaates Alaska für Jahre nachhaltig zu schädigen, reichten 1989 knapp 40 000 Tonnen Rohöl aus dem verunglückten Tanker «Exxon Valdez».

Die folgenreichste Ölkatastrophe in Europa ereignete sich 1978 vor der Küste der Bretagne (Frankreich), als 223 000 Tonnen Rohöl aus der aufgelaufenen «Amoco Cadiz» die Strände verschmutzten. Die bisher schwerste Ölpest an der deutschen Küste verursachte 1998 der vor der Nordseeinsel Amrum gestrandete Holzfrachter «Pallas»: 16 000 Seevögel verendeten, nachdem knapp 100 Tonnen Schweröl ins Wattenmeer gelaufen waren.

Beim schwersten Unglück auf Förderplattformen der vergangenen Jahre flossen 2009 etwa drei Monate lang von der brennenden Bohrinsel «Montara» insgesamt 4500 Tonnen Rohöl in die Timor-See nordwestlich von Australien. Der Ölteppich erreichte eine Fläche von 25 000 Quadratkilometern.

Umwelt
24.05.2010 · 21:34 Uhr
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