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Hintergrund: Neben Münchens Sieg 1972 nur drastische Pleiten

Enttäuscht: IOC-Vizepräsident Thomas Bach (r), Münchens Oberbürgermeister Christian Ude und Katarina Witt, die Vorsitzende der Bewerbergesellschaft «München 2018», nach der Verkündung des Austragungsortes.Großansicht

Berlin (dpa) - Bei deutschen Olympia-Bewerbungen nach dem Zweiten Weltkrieg konnte sich lediglich München (Olympische Spiele 1972) durchsetzen. Alle weiteren Kandidaturen endeten mit drastischen Niederlagen.

In den ersten Wahlgängen scheiterten Garmisch-Partenkirchen (Winterspiele 1960) mit fünf und Berchtesgaden (Winterspiele 1992) mit sechs Stimmen, Berlin (Sommerspiele 2000) kam mit neun Stimmen noch in die zweite Runde. Leipzig schaffte es für die Sommerspiele 2012 nicht einmal in die entscheidende Abstimmung mit fünf Kandidaten. Mangels ausreichender Qualifikation wurde die Stadt vom IOC bereits in der Vorentscheidung aus dem Rennen genommen.

Winterspiele 1960: 1. 2. 3. 4. 5.

Squaw Valley 30 32

Innsbruck 24 30

Garmisch-Partenkirchen 5 -

St. Moritz 3 -

Karatschi 0

Sommerspiele 1972:

München 29 31

Madrid 16 16

Montreal 6 13

Detroit 6 -

Winterspiele 1992 :

Albertville 19 26 29 42 51

Sofia 25 25 28 24 25

Falun 10 11 11 11(41) 9

Lillehammer 10 11 9 11(40) -

Cortina dAmpezzo 7 6 7 -

Anchorage 7 5 -

Berchtesgaden 6 -

Sommerspiele 2000:

Sydney 30 30 37 45

Peking 32 37 40 43

Manchester 11 13 11 -

Berlin 9 9 -

Istanbul 7 -

Sommerspiele 2012:

London 22 27 39 54

Paris 21 25 33 50

Madrid 20 32 31 -

New York 19 16 -

Moskau 15 -

In der Vorentscheidung ausgeschieden: Leipzig, Rio de Janeiro, Istanbul, Havanna

Winterspiele 2018:

Pyeongchang 63

München 25

Annecy 7

Olympia / 2018
06.07.2011 · 21:54 Uhr
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