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Hintergrund: Mordanschläge in Frankreich gleichen sich

Berlin (dpa) - Nach dem tödlichen Anschlag auf eine jüdische Schule in der südwestfranzösischen Stadt Toulouse soll der Täter auf einem schwarzen Motorroller geflohen sein. Ein solches Zweirad war bereits bei zwei Anschlägen auf Soldaten in der Region vor wenigen Tagen gesehen worden.

11. März: Ein Unbekannter auf einem Motorroller tötet in Toulouse einen Soldaten mit einem Kopfschuss. Das 30 Jahre alte Opfer nordafrikanischer Abstammung ist nach Medienberichten in Zivil auf seinem privaten Motorrad unterwegs, als ihn der Angreifer erschießt.

15. März: In der südwestfranzösischen Stadt Montauban erschießt ein Unbekannter zwei Soldaten vor einem Geldautomaten. Ein dritter wird schwer verletzt. Die zwei Getöteten sollen nordafrikanischer Abstammung sein; das lebensgefährlich verletzte Opfer ist ein Franzose schwarzer Hautfarbe. Die unbewaffneten Soldaten waren uniformiert. Überwachungskameras zeigen einen in Schwarz gekleideten Motorrollerfahrer, der einen Helm mit getöntem Visier trägt.

19. März: Vor einer jüdischen Schule in Toulouse erschießt ein Unbekannter drei Kinder zwischen drei und zehn Jahren sowie einen Lehrer. Der Täter sei auf einem Motorroller geflohen, berichtet das französische Innenministerium. Wie Augenzeugen berichten, habe der Täter unvermittelt das Feuer auf eine Gruppe von Eltern und Schülern eröffnet und aus nächster Nähe auf seine Opfer gefeuert.

Terrorismus / Frankreich
19.03.2012 · 22:42 Uhr
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