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Hintergrund: Mögliche Ergebnisse des Klimagipfels

Kopenhagen (dpa) - Etwa 120 Staats- und Regierungschefs und Tausende Delegierte kämpfen in Kopenhagen für ein Klimaabkommen. Auf was sie sich am Ende einigen, ist offen. Folgende Szenarien waren oder sind im Gespräch:

- RECHTSVERBINDLICHES ABKOMMEN: Einigung auf feste Ziele für den Treibhausgasausstoß der einzelnen Industrie- und Schwellenländer. Angestrebt ist dabei, nur eine Erwärmung der Erdtemperatur um maximal 2 Grad zuzulassen. Ohne Maßnahmen könnte sie bis zum Jahr 2100 um bis zu 6,4 Grad ansteigen. Hinzu kommen feste Finanzzusagen der Industriestaaten für die Entwicklungsländer in insgesamt dreistelliger Milliardenhöhe. Diese Option wurde bereits im Vorfeld der Konferenz als nicht mehr machbar bezeichnet.

- POLITISCHES ABKOMMEN: Ein Rahmenabkommen, das feste politische Ziele enthält. Innerhalb der nächsten Monate sollte dann ein rechtlich bindendender internationaler Vertrag mit allen Details ausgearbeitet werden. Das halten einige Delegierte noch für möglich.

- EINFACHE SCHLUSSERKLÄRUNG: Eine politisch unverbindliche Absichtserklärung, sich um den Klimaschutz zu kümmern. Alle offenen Fragen würden auf die Klimakonferenzen 2010 in Bonn und Mexiko vertagt. Das wäre die schlechteste Option für den Klimaschutz.

UN / Klima / Gipfel
17.12.2009 · 14:55 Uhr
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