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Hintergrund: Ministerpräsidentinnen in Deutschland

Heide SimonisGroßansicht
Berlin (dpa) - Die nordrhein-westfälische SPD-Landesvorsitzende und frisch gewählte NRW-Ministerpräsidentin, Hannelore Kraft, ist erst die dritte Frau an der Spitze eines deutschen Bundeslandes.

Heide Simonis (SPD) in Schleswig-Holstein brach als erste Frau in diese Männerdomäne ein. Am 19. Mai 1993 wurde die vormalige Finanzministerin als Nachfolgerin ihres Parteifreundes Björn Engholm im Kieler Landtag zur Ministerpräsidentin gewählt. Simonis regierte das nördlichste Bundesland bis 2005. Am 17. März scheiterte sie mit ihrer Wiederwahl in vier geheimen Wahlgängen, weil ein Abgeordneter aus den eigenen Reihen ihr seine Stimme verweigerte.

Drei Wahlgänge brauchte Christine Lieberknecht (CDU) am 30. Oktober 2009, um Ministerpräsidentin von Thüringen zu werden. Nach dem Abstimmungskrimi im Erfurter Landtag führt sie als erste Unions-Politikerin ein Landeskabinett. Die Ex-Sozialministerin löste den zurückgetretenen Regierungschef Dieter Althaus (CDU) ab.

Regierung / Parteien / Nordrhein-Westfalen
14.07.2010 · 23:04 Uhr
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