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Hintergrund: Mehrheitsverhältnisse im US-Kongress

Berlin (dpa) - Der US-Kongress in Washington besteht aus dem Repräsentantenhaus und dem Senat. Jeder der 50 Bundesstaaten stellt zwei Senatoren, die in der Regel auf sechs Jahre direkt gewählt werden.

Gegenwärtig gehören 57 Senatoren der Demokratischen Partei von US-Präsident Barack Obama an, 41 sind oppositionelle Republikaner und zwei weitere Unabhängige. Alle zwei Jahre wird etwa ein Drittel der Senatoren neu gewählt.

US-Senatoren haben bei Abstimmungen mehr persönliche Entscheidungsfreiheit als Abgeordnete in den meisten europäischen Parlamenten. Die Fraktionsdisziplin ist auf dem «Capitol Hill» deutlich schwächer ausgeprägt. Zudem kommt es vor, dass Senatoren die Partei wechseln.

Im Repräsentantenhaus mit 435 Sitzen kommen die Demokraten bisher auf 255 und die Republikaner auf 178 Abgeordnete. Zwei Sitze in dieser Parlamentskammer sind vakant. Die Bundesstaaten sind hier gemäß ihrer Bevölkerungszahl vertreten. Das Repräsentantenhaus wird alle zwei Jahre komplett neu gewählt.

Kongress-Statistik zu Wahlergebnissen (pdf)

Wahlen / USA
02.11.2010 · 16:23 Uhr
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