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Hintergrund: Kosten kontra Arbeitsplätze

Stuttgart (dpa) - Die Gegner des Bahnprojekts Stuttgart 21 sind zur Volksabstimmung gegangen, weil sie eine Kostenexplosion befürchten. Die Befürworter des Tiefbahnhofs hoffen vor allem auf viele neue Arbeitsplätze. Das sind die beiden Hauptmotive der jeweiligen Seite am Sonntag gewesen, wie aus einer Infratest-dimap-Umfrage unter anderem im Auftrag der Universität Stuttgart und der Bertelsmann Stiftung hervorgeht.

Wichtige weitere Argumente waren: Der Zugverkehr wird aus Sicht der Gegner im neuen Tiefbahnhof nicht schneller abgewickelt als bisher und die Mineralquellen Stuttgarts werden durch die Bauarbeiten gefährdet. Das Entstehen eines neuen attraktiven Stadtviertels und die größeren Grünflächen schlugen aufseiten der Projekt-Befürworter zu Buche.

Bei den Parteipräferenzen zeigt sich das erwartbare Bild: Gegner des Projekts würden zu über 50 Prozent die Grünen wählen. In der Gruppe der Befürworter stellen die CDU-Anhänger mit rund 50 Prozent die größte Gruppe. Unter den SPD-Anhängern sind 23 Prozent für den Tiefbahnhof, 18 Prozent lehnen ihn ab. Zu den Gegnern des Bahnprojekts zählen laut Umfrage vor allem die gut ausgebildeten Frauen.

Verkehr / Bahn / Stuttgart 21 / Volksabstimmung
28.11.2011 · 22:23 Uhr
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