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Hintergrund: Kanadas Wirtschaftsmetropole Toronto

Vor dem G8/G20-GipfelGroßansicht
Hamburg (dpa) - Toronto ist Kanadas Finanz- und Kulturzentrum. Mit 2,6 Millionen Einwohnern ist die Hauptstadt der Provinz Ontario die fünftgrößte Metropole in Nordamerika. Fast alle großen kanadischen Banken und Versicherungen haben hier ihren Sitz. Die Börse ist eine der größten Nordamerikas.

Es gibt drei Universitäten. Lange galt Toronto als langweilig und konservativ. Einen Aufschwung erlebte die Stadt erst nach dem Zweiten Weltkrieg: Einwanderer machten aus der weißen Puritaner-Hochburg in 40 Jahren eine Multikultistadt.

Heute ist die Bevölkerung im Schnitt 36 Jahre alt. Es gibt ein Dutzend ethnischer Viertel mit tausenden Bars und Restaurants. Gut 50 Ballett- und Tanzgruppen, 6 Opern-Ensembles und 2 Symphonieorchester sind in Toronto zu Hause. Auch Hollywood hat die Stadt entdeckt: Wegen der niedrigeren Kosten werden viele der US-Blockbuster hier gedreht. Verlage, Druck- und Chemieindustrie, Metallerzeugnisse, elektronische Produkte, Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie sowie der Tourismus sind außerdem von wirtschaftlicher Bedeutung.

Die am Ontariosee gelegene Stadt verfügt über einen großen Binnenhafen und ist durch wichtige Eisenbahnlinien und den Pearson International Airport bestens vernetzt. Eine U-Bahn gibt es seit 1954. Das älteste Gebäude der Stadt ist ein Herrenhaus aus dem Jahr 1830.

Daten und Fakten zu Toronto

G8 / G20 / Gipfel
25.06.2010 · 11:24 Uhr
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