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Hintergrund: Kampusch - Die ersten Jahre nach der Flucht

Das Verlies im Keller eines Einfamilienhauses bei Wien, in dem die entführte Natascha Kampusch gefangen gehalten wurde. (Archivfoto)Großansicht
Wien (dpa) - Auch drei Jahre nach ihrer Flucht aus einem Kellerverlies verläuft das Leben von Natascha Kampusch alles andere als normal.

Die heute 21-Jährige, die acht Jahre von ihrem Entführer in einem ausgebauten Keller in Österreich gefangen gehalten worden war, fühlt sich wie ein «Einsiedlerkrebs» und hat «Angstzustände», wie sie jüngst in einem Interview sagte. Nachdem anfangs ein weltweiter Medienrummel über sie hereingebrochen war, holt Kampusch zurzeit zurückgezogen mit Privatunterricht einen Schulabschluss nach.

Kampusch war 1998 im Alter von zehn Jahren entführt worden, Ende August 2006 konnte sie entkommen. Kurz danach hatte sie gesagt, dass sie sich vorstellen könne, Journalistin zu werden.

Zwei Wochen nach ihrer Flucht gab Kampusch erste Interviews über ihre Zeit im Kellerverlies. Im vergangenen Jahr übernahm sie die aktive Rolle und moderierte eine eigene Talkshow im österreichischen Fernsehen. Kampusch hatte außerdem einige öffentliche Auftritte, zum Beispiel bei einem Besuch der Salzburger Festspiele 2008. Kurz darauf traf sie auch die ehemalige FARC-Geisel Ingrid Betancourt.

Kampusch stand auch im Rampenlicht, als ihre Mutter Brigitta Sirny ein Buch über «Verzweifelte Jahre: Mein Leben ohne Natascha» veröffentlichte. Außerdem wurde das Theaterstück «Die Beteiligten», das sich an der Geschichte von Natascha Kampusch orientiert, im April in Düsseldorf uraufgeführt.

Kriminalität / USA / Österreich
28.08.2009 · 13:36 Uhr
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