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Hintergrund: Je 15 Minuten für 192 Staatschefs

Barack Obama vor dem UN-Plenum.Großansicht
New York (dpa) - Die traditionelle Generaldebatte der Vereinten Nationen ist eine offene Aussprache zwischen den 192 UN-Mitgliedsländern - aber sie verläuft nach strengen Regeln.

Zum Auftakt des mehrtägigen Redemarathons darf stets Brasilien sprechen, weil das Land nach der Gründung der Weltorganisation am 26. Juni 1945 die erste Generalaussprache eröffnete. An zweiter Stelle folgen die USA als Gastgeberland für den UN-Hauptsitz in die New York. Die Reihenfolge der übrigen Redner wird nach einem komplizierten Länder- und Gruppenschlüssel festgelegt.

Wichtig auch: Zunächst dürfen - unabhängig von der Größe und dem Gewicht ihres Landes - alle Staatschefs sprechen. Ihnen folgen die Regierungschefs, dann die Minister und schließlich Beamte oder Diplomaten. Ausnahmen sind in Einzelfällen erlaubt. Nur eine Regel funktioniert meist nicht: Die Redner sind gehalten, nur fünfzehn Minuten zu sprechen. Viele überziehen erheblich. Vor allem der frühere kubanische Staatschef Fidel Castro war wegen seiner stundenlangen Ausführungen gefürchtet.

Nachfolgend ein Überblick über die wichtigsten Redner am Mittwoch:

1. Brasilien: Präsident Luiz Inácio Lula da Silva (ca.15.45 Uhr) 2. USA: Präsident Barack Obama (ca. 16.15 Uhr) 3. Libyen: Revolutionsführer Muammar al-Gaddafi (ca. 16.45 Uhr) 12. Frankreich: Präsident Nicholas Sarkozy (ca. 19.30 Uhr) 13. Schweden: Regierungschef Fredrik Reinfeldt (ca. 21.00 Uhr) 14. Italien: Regierungschef Silvio Berlusconi (ca. 21.15 Uhr) 17. China: Präsident Hu Jintao (ca. 22.00 Uhr) 21. Russland: Präsident Dimitri Medwedew (ca. 23.00 Uhr) 27. Iran: Präsident Mahmud Ahmadindschad (ca. 24.00 Uhr)

UN / Generalversammlung
23.09.2009 · 22:53 Uhr
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