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Hintergrund: Information zur Vulkanasche

Berlin (dpa) - Bei einem Vulkanausbruch sammelt ein weltweites Netz von neun Beratungszentren der Internationalen Organisation für Zivilluftfahrt (ICAO) Informationen über Bewegungen von Aschewolken.

Eine von zwei dieser Stellen in Europa ist das Londoner Vulkanasche-Beratungszentrum (VAAC), das vom britischen Wetterdienst Met Office betrieben wird. Von dort erhält - alle sechs Stunden aktualisiert - der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach seine Informationen.

Der DWD ergänzt die VAAC-Angaben mit Daten von rund 50 eigenen Messstationen in Deutschland und gibt das Material schließlich als Flugwetterwarnung an die Deutsche Flugsicherung (DFS) in Langen bei Frankfurt weiter. Die DFS entscheidet dann über mögliche örtliche oder regionale Flugverbote und informiert die Airports und Fluggesellschaften.

Nach den vom Bundesverkehrsministerium festgelegten Grenzwerten darf unter Auflagen bis zu einer Konzentration von zwei Milligramm Vulkanasche in der Luft geflogen werden. Allerdings sind alle Vorkommnisse auch bei geringeren Aschemengen umgehend an das Luftfahrtbundesamt (LBA) zu melden.

Vulkane / Luftverkehr / Island
25.05.2011 · 16:24 Uhr
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