News
 

Hintergrund: Frühere Regierungen und Wählergunst

Berlin (dpa) - In der Wählergunst steht die schwarz-gelbe Regierung derzeit miserabel da. Nach einer Forsa-Umfrage würden sich nur noch 34 Prozent der Wähler für Union und FDP entscheiden - 30 Prozent für CDU/CSU und 4 Prozent für die FDP.

Bei der Bundestagswahl hatten die Union 33,8 Prozent und die FDP 14,6 Prozent der Stimmen erhalten. Bei den Vorgängerregierungen ging es rund zehn Monate nach der Wahl ebenfalls bergab, wenn auch nicht so rapide.

So verlor die große Koalition unter Kanzlerin Angela Merkel (CDU) nach der Bundestagswahl Ende September 2005 schnell an Zuspruch. Nach einer Forsa-Umfrage erreichte die Union im August 2006 mit 31 Prozent (Bundestagswahl 35,2 Prozent) einen Tiefstand. Die SPD lag damals bei 29 Prozent (34,2 Prozent).

Mit dem Ansehen der rot-grünen Regierung unter Gerhard Schröder (SPD) ging es nach der Bundestagswahl im September 1998 ebenfalls bergab. Mitte Juli 1999 hätten sich nach einer Forsa-Umfrage nur noch 32 Prozent für die SPD entschieden, bei der Wahl waren es 40,9 Prozent. Die Grünen kamen auf 5 Prozent - im Vergleich zu 6,7 Prozent. Nach ihrer Wiederwahl im September 2002 verlor die Regierung ebenfalls an Zuspruch. So kam die SPD bei einer Forsa-Umfrage Ende Juli 2003 auf 31 Prozent - nach 38,5 Prozent bei der Bundestagswahl. Die Grünen legten zu und erreichten 11 Prozent (8,6 Prozent).

Parteien / Umfragen / Bundesregierung
21.07.2010 · 21:44 Uhr
[0 Kommentare]

Die aktuellen Schlagzeilen

 
 

 

News-Archiv

 
Diese Woche
25.01.2017(Heute)
24.01.2017(Gestern)
23.01.2017(Mo)
Letzte Woche
Vorletzte Woche
Top News

Weitere Themen