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Hintergrund: Flugunfälle bei Start oder Landung

Hamburg (dpa) - Start und Landung sind die riskantesten Phasen eines Fluges. Untersuchungen der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO) zufolge ereignen sich fast die Hälfte aller Unfälle bei der Landung oder in der letzten Phase des Landeanflugs.

Diese Flugphasen machen zusammen nur etwa fünf Prozent der gesamten Flugzeit aus. Während des eigentlichen Fluges ereignen sich Unfälle eher selten.

Erst am 10. April war beim Landeanflug auf die russische Stadt Smolensk eine Tupolew vom Typ TU-154 in dichtem Nebel abgestürzt - unter den 96 Todesopfern war auch Polens Präsident Lech Kaczynski. Ursache war vermutlich ein Pilotenfehler. Im Jahr zuvor stürzten nach Angaben von Sicherheitsexperten weltweit vier Flugzeuge beim Landen ab.

In der Startphase ist das Unfallrisiko offenbar deutlich geringer als zum Ende eines Fluges. Nach ICAO-Angaben geschehen beim Start etwa halb so viele Unglücke wie bei der Landung - drei waren es im Jahr 2009.

Im August 2008 war eine MD-82 der spanischen Gesellschaft Spanair direkt nach dem Start auf dem Madrider Flughafen zerschellt. Nach einem vorläufigen Expertenbericht sollen die Piloten vergessen haben, die Vorflügel und Landeklappen auszufahren, die dem Flugzeug beim Start Auftrieb geben. 154 Menschen kamen ums Leben.

Aviation Safety Network: http://dpaq.de/Wi1ip

ICAO: http://dpaq.de/kurmK

Unfälle / Luftverkehr / Libyen
12.05.2010 · 23:28 Uhr
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