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Hintergrund: Erklärung des Bischof-Bruders Ludger Tebartz-van Elst

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Freiburg (dpa) - Der Bruder des Limburger Bischofs Franz-Peter Tebartz-van Elst hat am Sonntag auf Berichte reagiert, wonach der Kirchenmann an Autismus leide.

Die Nachrichtenagentur dpa dokumentiert die Erklärung des Freiburger Psychiatrie-Professor Ludger Tebartz-van Elst im Wortlaut:

«Als Bruder des Bischofs von Limburg und als Arzt kann ich aufgrund meiner Fachkenntnis und meiner Kenntnis der Biografie meines Bruders klar erklären, dass er weder an einem Asperger-Syndrom noch an einer anderen Variante von Autismus leidet.

Gerade auch mit Blick auf die Patienten, die tatsächlich an Autismus leiden, möchte ich davor warnen, medizinische Krankheitsbegriffe als Mittel der Auseinandersetzung in persönlichen oder institutionellen Konflikten und Machtkämpfen zu missbrauchen.

Mit Bestürzung habe ich in den letzten Tagen und Wochen verfolgt, wie mein Bruder nicht nur heftig kritisiert, sondern mit böswilligen Unterstellungen und persönlichen Verunglimpfungen in seiner menschlichen Existenz angegriffen wird. Als Bischof von Limburg ist mein Bruder eine Person des öffentlichen Lebens und muss sich vielfältiger Kritik stellen. Angriffe, die seine menschliche Würde verletzen, sind damit gleichwohl nicht zu rechtfertigen.»

Kirchen / Papst / Vatikan / Deutschland
21.10.2013 · 11:53 Uhr
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